Hausbalkeninschriften

Kellerstraße 23

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Hausbalkeninschriften

Saniert 1997

Die Inschriften thematisieren meistens religiöse Wünsche der Erbauer. Aber auch Unfrieden in der Nachbarschaft wurde zum Ausdruck gebracht. So stand auf dem nicht mehr existierenden Hausbalken der Kellerstraße 11:

"Ach Gott, wie geht es immer zu, das die mich hassen, den ich nichts thu. Die meinen ich sei gantz verdorben, so sollten sie vor sich selber sorgen."

Ein weiteres Beispiel dafür ist das Gebäude Kellerstr. 23.

Obwohl es kein Einzeldenkmal ist, zeigt es eine liebevoll restaurierte Fassade, die insbesondere auch die Holzbalkeninschrift eindrucksvoll hervorhebt.

Bis ins 20 Jh. diente das Gebäude einem Tischlermeister als Werkstatt.

Ein Innenhof mit viel „Grün" bietet den Bewohnern inmitten der Altstadt einen Ort zur Erholung.

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