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Vortrag von Dr. Erich Bäuerle, Titel: Wie korrigiert man einen regulierten Fluss?

12.​09.​2026 von Uhr

Am Beispiel der „Erosionsstrecke“ bei Torgau, der Deichrückverlegung bei Lenzen, und der „Reststrecke“ bei Wussegel“ wird aufgezeigt, wie mühevoll und sinnvoll sich die Versuche gestalten können, die in der Vergangenheit gemachten bzw. für die Zukunft geplanten Eingriffe in eine ohnehin stark veränderte Flusslandschaft zu korrigieren. Während die Bemühungen an der „Erosionsstrecke“ als (vorläufig) gescheitert zu betrachten sind, und die bestehenden Pläne für die „Reststrecke“ zum Scheitern verurteilt sind, scheinen sich die unter Aspekten des Naturschutz und des Hochwasserschutz durchgeführten Maßnahmen bei Lenzen erfolgreich zu entwickeln. Durch eine Bestandsaufnahme soll versucht werden, die Unterschiede bei den Herangehensweisen aufzuzeigen. Dr. Erich Bäuerle ist Diplom-Ozeanograph. Nach dem Studium der Physik und der Physikalischen Ozeanographie hat er in Kiel promoviert und dort am Institut für Meereskunde über Probleme des Nordatlantik geforscht. Sein Spezialgebiet waren allerdings die Schwingungen von Seen. An der Universität Konstanz arbeitete er über die Auswirkungen von Klimaänderungen auf Seen. Er war langjähriger Leiter des Instituts zur Erforschung und zum Schutz der Gewässer Ottendorf. Seit 2002 tätig im Bereich der Umweltpädagogik und als Gutachter für Problemstellungen der Physik von Seen, zudem beschäftigt er sich mit der künstlerischen Erforschung von Wasserphänomänen

 
Bild von Erich Bäuerle privat
Bild von Erich Bäuerle privat

 

Veranstaltungsort

Elise-Lensingweg 10

 

Veranstalter

Kunst-& Tanzwerkstatt Elise-Lensing Weg 10

 
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